Was ist Digital Mobile Radio (DMR) – Wissenswertes zu DMR

DMR zu deutsch als Abkürzung „Digitaler Mobilfunk“ bezeichnet einen Übertragungsstandard für Sprache und Daten in nichtöffentlichen Funknetzen, wie zum Beispiel im Bereich Betriebsfunk und beim Amateurfunkdienst.

In diesem Artikel wird die Geschichte zu DMR angerissen, dazu das Modulationsverfahren. Weiter wird die genutzten Bandbreite dargestellt und kurz das konkurrierende dPMR angesprochen. Anschließend wird auf DMR im Bereich des Amateurfunks eingegangen. Weiterlesen

2m und 70cm Funk in städtischen Wohnungen und für den Spaziergänger

In einer Stadtwohnung ist es nicht immer leicht überhaupt eine Antenne aufzustellen. Selbst eine Diamond X-50 ist in Einzelfällen nicht geduldet. Dennoch gibt es meiner Meinung nach durchaus Lösungen, die im Alltag gut funktionieren. Natürlich gibt es viele Lösungen. Und auch viele Geräte, die möglich sind. Auch alle Preisklassen. Ebenso auch verschiedene andere Setups, die vielleicht dem ein oder anderen mehr zusagen. Ich habe hier zwei Möglichkeiten mal herausgegriffen, die vielleicht eine Idee sind oder vielleicht genau das, was man sucht. Weiterlesen

Wie bekomme ich eine Lizenz zum Amateurfunk?

Es gibt bei dem ein oder anderen Ortverband Lehrabende für die Amateurfunkprüfung. Durch das aktuelle Zeitgeschehen sind alle Treffen und Abende abgesagt und aktuell ist das Selbststudium der einzige Weg, um das nötige Wissen für dem Amateurfunk zu erhalten. Durch die bestandene Prüfung bei der Bundesnetzagentur enthält man das begehrte Amatuerfunkzeugnis.

Das Amateurfunkzeugnis ist Voraussetzung für die Erteilung einer Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst und gleichzeitiger Zuteilung eines personengebundenen Amateurfunkrufzeichens. Denn erst mit dem zugeteilten Rufzeichen ist das Senden auf den Amateurfunkbändern gestattet.

Hier gibt es bei der Bundesnetzagentur die nötigen Anmeldeformulare für alles:
Bundesnetzagentur Weiterlesen

Fazit zum Einsatz der DV 27 lang portabel auf einer Wiese oder auf einem Balkon

Lang ist es her, aber ich berichte mal kurz über meine Erfahrungen mit dem Aufbau einer DV27L für CB-Funk auf einer Wiese.

Aufbau in Kurz

  • DV27L für das 3/8 Zoll Gewinde
  • Ein Antennenfuß mit Schraubklemme mit PL-Anschluss mit dem entsprechenden Gewinde für die Antennen
  • Stahlstange ca. 130cm lang und ca. zeigefingerdick
  • 8 Radiale als Kabel von einer Länge von ca. 3m pro Kabel angeschlossen an die Klemme an der Stahlstange

Die elektrische Länge der DV27L ist 1/4 Lambda. Um diese Antenne einsetzen zu können ist ein ordentliches Gegengewicht nötig, oft das Fahrzeug. Je besser die Verbindung der Masse bzw. des Gegengewicht zum Fahrzeugblech, je besser. Meist werden trotzdem Magnetfüße verwendet, die durchaus auch ganz gut funktionieren. Weiterlesen

Was ist APRS und was macht man damit?

APRS bedeutet Automatic Packet Reporting System und stellt eine spezielle Form von Packet Radio dar, der im Amateurfunkbereich verwendet wird. APRS wurde in den 1980er Jahren vom amerikanischen Funkamateur Bob Bruninga (WB4APR) entwickelt.

APRS ermöglicht die automatisierte Verbreitung von Daten, wie beispielsweise die GPS-Position, Wetterdaten und kurze Textnachrichten. Das kann über beliebige Entfernungen im Packet-Radio-Netz übertragen werden. Je nach Teil der Welt hat man sich auf eine Frequenz geeinigt, die im Simplexbetrieb verwendet wird. Diese Daten werden im 2-Meter-Band bei einer Bitrate von 1200 bit/s und teilweise auch 70-Zentimeter-Band, dort unter anderem auch mit einer Bitrate von 9600 bit/s transportiert. Auch im 11-Meter-Band (CB-Funk) findet APRS Anwendung. Weiterlesen

Tipps zum Aufbau von Drahtantennen bei starken Regen am GFK Mast

Die Drahtantennen von Lambda-Halbe sind ausreichend wetterfest. Jedoch bei starken Regen ist das ein oder andere zu beachten, möchte man ordentlich in die Luft kommen.
Die Drahtantenne soll, wie schon in der Anleitung beschrieben gerade herunterhängen. Dabei sollte möglichst nichts Leitendes in der Nähe der Spitze sein und der Mast muss ebenso aus nichtleitenden Material sein. Gegenstände die in die Antenne hineinragen verändern ihren SWR. Dazu natürlich blockieren Hindernisse das Signal. Weiter absorbieren auch Objekte die abgestrahlte Energie oder reflektieren sie in einer Weise, was wiederum die Antenne beeinflusst. Weiterlesen

Horizontale und vertikale Polarisation bei Antennen

Je nachdem, wie der OM seine Draht-Antennen aufgespannt hat, sendet er entweder mit einer vertikalen oder mit einer horizontalen Polarisation. (Zirkuläre Polarisation gibt es auch und wird hier im Text nicht behandelt.) Das Ganze ist für den Sendebetrieb nicht unerheblich, ob die Antenne nun quer zwischen Bäumen gespannt oder mittels GFK Mast gerade in die Luft aufgespannt wird. Weiterlesen

SWR an einer Antenne richtig messen – Wirkungsgrad etwas verbessern

Soll eine neue Antenne eingemessen und installiert werden, sollte das SWR Meter möglichst nah an die Antenne gebracht werden. Dazu kann es nötig sein, kurz das Funkgerät sehr nah an dem Fußpunkt der Antenne temporär aufzubauen. Hat man aber einen Antennen-Analyser zur Hand, erleichtert er das Abstimmen ungemein. Recht nahe an den Antennenfußpunkt bedeutet so ungefähr 1-2 Meter, je nachdem wie es baulich möglich ist. Weiterlesen

SWR nicht das Maß der Dinge für die Abstrahlung einer Antenne

Für die richtige Anpassung der Antenne an den Transceiver wird das Stehwellenverhältnis optimiert. Das heißt, dass die Energieübertragung vom Transceiver zur Antenne erstmal angepasst und damit in Ordnung ist. Das bedeutet aber nicht, dass die Antenne auch die Wellen abstrahlt. Weiterlesen

Einmessen der Little Wil im 10m-Amateurfunkband

Wenn schon die Little Wil sehr schmalbandig ist, dann wäre sie doch vielleicht was für den 10m Amateurfunk? Ich hatte noch einen Edelstrahlstrahler herumliegen, der eh nicht passte, da zu kurz. Eingespannt, gemessen, war grade so bei 28 MHz resonant. Also entsprechend wieder etwas gekürzt, um die 29,5 MHz zu erreichen. Das ist die Eingabefrequenz des 10m Relais bei mir in der Nähe. Weiterlesen

Schmalbandigkeit bei verkürzten Mobilantennen

Antennen für CB-Funk und für die 10m und 12m Amateurfunkbänder sind recht groß, mit einem halben Lambda erreichen sie eine Länge von ca. 5,5m je nach Band etwas mehr oder weniger. So ist klar, dass diese Länge zwar im Stand mit einem Fahrzeug durchaus zu handhaben ist, aber nicht während der Fahrt. Schon gar nicht, wenn an einen Tunnel gedacht wird.

So haben sich die Meister des Antennenbaus so sog. verkürzten Strahler ausgedacht. Damit wird die Antenne letztendlich nur beispielsweise 80cm lang gefertigt und dann entsprechend mit einer Spule wieder verlängert, schließlich lässt sich die Physik nicht bescheißen. Damit besitzt letztendlich die Antenne die nötige elektrische Länge, damit die entsprechend auf der Frequenz resonant ist und ist wiederum kurz. Weiterlesen

Transport und Lagerung empfindlicher elektronischer Komponenten

Elektronische Geräte sind meist recht empfindlich, was Erschütterungen, Schlag und Feuchtigkeit angeht. Wie also etwas empfindliches, wie beispielsweise Funk- und Computertechnik so transportieren und lagern, dass fast ausgeschlossen ist, dass den Geräten etwas passiert? Weiterlesen

Mobiler Funkbetrieb als Notfunk im Krisenszenario

Wenn ein typisches Notfunkereignis eintritt, so herrscht eine besondere Krise. Diese Krise kann einige Stunden dauern oder einen Tag, vielleicht sogar mehrere Tage oder eine Woche. In dieser Zeit werden dann vielerlei Dinge passieren, die unschön und tragisch sein werden. Ist das Kommunikationsnetz soweit außer Betrieb, das Festnetztelefon und Internet nicht mehr funktioniert und sind die Mobilfunkmasten weitestgehend oder komplett außer Betrieb, kommt kein Notruf mehr durch. Weiterlesen

Die Not beim Notfunken vermeiden

Um als Notfunker im Rahmen des „service to others“ agieren zu können, müssen verschiedene Rahmenbedingungen stimmen, die es ermöglichen seinen Dienst zu verrichten. Die Funkausstattung alleine wird nicht genügen. Sozusagen muss das Konzept rund sein und alle Aspekte rund um den Funker müssen stimmen.

Je nach Standort und Krise, sei es ein typischer längerer Stromausfall durch Unwetter, müssen sämtliche Ressourcen für den Betrieb von Mensch und Maschine für eine gewisse Zeit autark zur Verfügung stehen. Die Wasserversorgung ist einer der wichtigsten Aspekte und damit genauso groß, wie der der Stromversorgung. Weiterlesen

Oberwellenfilter bei Endstufen – unerwünschte Nebenaussendungen vermeiden

Als Oberwellenfilter werden überwiegend in der Funktechnik elektrische Schaltungen bezeichnet, die unerwünschte Aussendungen in Form von Oberwellen ab der 2. Harmonischen aus einem elektrischen Signal herausfiltern, bevor das Signal aus dem Ausgang ausgeleitet wird.

Diese unerwünschten Oberwellen entstehen durch Nichtlinearitäten in elektronischen Schaltungen, wie beispielsweise in elektronischen Mischern und Verstärkern, sowie bei der Signalverarbeitung. Weiterlesen

Sendeleistungsverstärker bzw. „Oma“ – Stolpersteine und Aspekte

Sendeleistungsverstärker werden gern auch „Oma“ genannt. Wo der Begriff herkommt, kann ich nicht sagen. Da mir immer wieder einige Leute begegnen, die diese Geräte einsetzen, dachte ich mir, schreibe ich ein paar Gedanken dazu. Was machen so Verstärker? Die Geräte verstärken das Ausgangssignal vom Funkgerät und geben es entsprechend verstärkt wieder aus. Meistens handelt es sich um sog. lineare Verstärker. Zum Beispiel verstärken sie alles um 10db. Dann wird auf 1 Watt Eingangsleistung ca. 10 Watt. Es gibt auch einige Modelle, die alles verzwanzigfachen und einige, wo der Benutzer das entsprechend anhand eines Reglers einstellen kann. Letztendlich ist es wichtig, dass der Verstärker das Signal nicht nur verstärkt, sondern es auch nicht kaputt macht, bzw. unerwünschte Aussendungen hinzufügt, die dann anderen Funkanwendungen in anderen Frequenzbändern stören. Weiterlesen